Ergänzungen zum Indikator 1.2 (1)

Definition Nachhaltigkeitsverständnis
  • Verdeutlichen, was Nachhaltigkeit für die jeweilige Institution bedeutet und wie der Prozess zustande gekommen ist
  • Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsaktivitäten
  • Erklärung, wie es zu diesem Verständnis kommt
  • Berücksichtigung der Partizipation als ein wichtiger Bestandteil des Entstehungsprozesses
  • Hochschulspezifische Gegebenheiten/Besonderheiten erklären
Definition Nachhaltigkeitsstrategie
  • Analyse der Herausforderungen
  • Entscheidung: Welche Herausforderung kann und soll mit welchen Ansätzen & Ressourcen angegangen werden
  • Ausformulierte Strategie ist vorhanden (Phase 1)
  • Maßnahmen, inkl. konkrete Ziele/Indikatoren für die Operationalisierung und das das Monitoring (Phase 2)
  • Beschreibung wie Partizipation berücksichtigt wird sowohl bei der Festlegung als auch bei der Weiterentwicklung
Definition Partizipation
  • Einbezug der Beteiligten, die von einem bestimmten Prozess betroffen sind, in die Entwicklung dieses Prozesses.
  • Der Begriff umfasst ein breites Spektrum verschiedener Arten der Beteiligung, die sich darin unterscheiden, was unter „Beteiligung“ verstanden wird, wessen Beteiligung erwünscht ist und woran und wie diese Menschen beteiligt sind und wie. (Guijt, 2014).
  • Relevante Fragen: Wer sollte einbezogen werden, warum und wie?
  • Wesentlichkeitsanalyse
  • Vertreterinnen aller Statusgruppen innerhalb der Hochschule Beschreibung des Beteiligungsprozesses
  • innerhalb der Hochschule Beschreibung der Mitbestimmungs-/ Entscheidungsprozesse

Ergänzungen zum Indikator 1.2 (2)

Erklärung Verankerung in Leitlinien:
  • Leitlinie ist strategisch übergeordnet (Was?).
  • Spezifische Leitlinien z.B. für Betrieb können vorhanden sein, wie z.B. Verankerung in Leitlinien für Lehre, für Forschung, für Transfer, für Governance, für Betrieb.
  • In dieser Frage werden allgemeine Leitlinien abgefragt, da sich die Frage auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeit bezieht.
  • Konkrete Umsetzung einer Leitlinie sind die jeweiligen konkreten Richtlinien (Wie?), die in den jeweiligen Handlungsfeldern abgefragt werden.
Definition ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept:
  • Integration der Nachhaltigkeit in alle Handlungsfelder (Lehre, Forschung, Transfer, Governance, Betrieb) und deren systematische Verbindung im Sinne des Whole-Institution-Ansatzes.
  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Leuphana Universität Lüneburg
  • Einbindung der Leitungsebene und weiterer zentraler Akteursgruppen in der Hochschule, beispielsweise Forschende, Lehrende, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung sowie Kooperationspartner in Wirtschaft und Gesellschaft. (Burk et al., 2022).
Vorschlag Definition strukturelle Verankerung:
  • Institutionalisierung in organisationalen Strukturen
  • Aufnahme in Pläne, Leitlinien und Vereinbarungen

Ergänzungen zum Indikator 2.2

Vorschlag Definition Monitoring:
  • Überprüfung des Zielerreichungsgrades mi Hinblick auf die Qualität, Zeit und Budget (vgl. Fortschrittsbericht).

Ergänzungen zum Indikator 4.2.2

Vermerk:
Es sollte zwischen einem Green Office ohne stud. Engagement, also nur Verwaltungsstellen, und einem Green Office für konkretes stud. Engagement differenziert werden.

Ergänzungen zum Indikator 4.3

  • Basis: Relevantes Wissen ist auf einzelne Personen oder Projekte als Wissensträgerinnen beschränkt und wird institutionell nicht vermittelt oder genutzt (z.B. Wissen wird individuell generiert, .z B. über die gezielte Vorgabe von Themen für Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte).
  • Erste Schritte: Wissensangebote werden bereitgestellt ohne systematischen Austausch und Dialog. (z.B. Nachhaltigkeitsbericht wird veröffentlicht; es gibt eine nachhaltigkeitsbezogene Ausstattung von Bibliotheken und Datenbanken; nachhaltigkeitsbezogene Fortbildungsformate für Mitarbeiter:innen und Forscher:innen werden angeboten; es finden sich einzelne Vorträge und Vorlesungen im traditionellen, frontalen Format zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen; es kommt zur Bereitstellung von Handreichungen, .z B. durch die Verwaltung; Formate wie Newsletter oder Homepages zu nachhaltiger Entwicklung werden bearbeitet) chi egron .t.Bduchr edi Vewrautlng:
  • Fortgeschritten: Es werden Gelegenheiten zum Austausch von Wissen geschaffen (Forschungsplattformen werden etabliert, individuelles Wissen wird generiert und geteilt; Konferenzen zur Nachhaltigkeit werden organisiert; Kolloquien mit Nachhaltigkeitsbezug werden veranstaltet; Transformative, partizipative, interaktive Lehrveranstaltungen zu nachhaltiger Entwicklung finden statt). Erfahren: Es gibt Strukturen für eine gezielte gemeinsame Wissensarbeit zur Lösung konkreter Probleme (Es bestehen dialogisch orientierte Arbeitsformen z.B. Gremien, in denen konkrete Vorhaben zur Förderung von Nachhaltigkeit .z B. Handreichungen, Veranstaltungen, Lehr-/Lernformate) erörtert werden; Evaluationsformate für einzelne Aktivitäten/Maßnahmen werden eingerichtet; im Nachhaltigkeitsbericht werden Analysen zu mit Nachhaltiger Entwicklung bezogenen Themen vorgelegt).
  • Vorbildlich: Strukturen für eine gezielte gemeinsame Wissensarbeit unabhängig von konkretem Problem / Anlass werden zur umfassenden Gesamtsteuerung genutzt (Es bestehen dialogisch orientierte Arbeitsformen (z. B. Gremien), in denen regelmäßig und anlassunabhängig nachhaltigkeitsrelevante Fragen erörtert werden; Es wird umfassendes Wissen (Bestandsaufnahme, Ursachenanalyse, Handlungsansätze, Zielerreichung) generiert und genutzt, um die Koordination und Steuerung des Nachhaltigkeitsprozesses zu unterstützen; Der Nachhaltigkeitsbericht wird mit konkreten nachhaltigkeitsbezogenen Maßnahmen und Zielen verknüpft.
(Governance Regler TH-OWL; Bormann et al., 2021; Niedlich et al., 2017; Leitfaden Governance, 2020)